Spotter im Darts

Woher weiß die TV Kamera, wohin ein Dartspieler wirft? Das klären wir in diesem Artikel.

Wer oder was sind Spotter?

Spotter sind die wohl wichtigsten Personen im Rahmen einer TV-Übertragung von Darts hinter der Kamera. Sie sagen den Kameramännern an, in welches Feld oder welche Region am Dartboard ein Spieler werfen wird. Dabei berücksichtigen sie den Blick des Spielers, übliche Checkout Wege bei bestimmten Rest Scores und auch individuelle Wege.

Ein Wurf auf die T18 bei 84 Rest und zwei Darts in der Hand ist kein üblicher Checkout Weg, Luke Littler macht das aber und ein Spotter muss das wissen.

Spotter sind in der Regel Ex-Spieler und Schreiber und Caller. Es ist auch üblich, dass Spotter im Vorfeld von Spielen die Spieler beim Training hinter der Bühne fragen, was ihre bevorzugten Wege bei bestimmten Scores sind. Gerade bei Weltmeisterschaften ist das notwendig, da die Spotter vor allem von Spielern, die keine TourCard besitzen, nicht alle Wege auswendig wissen können. Auch gibt es zu wenig Videomaterial, was sie sich anschauen könnten. Sie müssen die Spieler also direkt fragen, um diese Infos zu erhalten.

Bekannte Spotter sind z. B. Keith Deller, Richard Ashdown oder Owen Binks.


Warum sie wo wichtig sind

Ohne Spotter müsste die Kamera weiter hinauszoomen und für Zuschauer wäre es nicht immer so gut zu erkennen, wohin Darts geworfen worden sind. Ohne Spotter wären Zooms auch deutlich fehleranfälliger. Das für Fans gewohnte Erlebnis vor dem TV würde extrem leiden, wenn es viele Szenen gibt, in denen nicht das Feld groß gezeigt wird, in das der Spieler gerade beim Checken geworfen hat. Es braucht daher sehr erfahrene Personen in Kontakt mit der Regie.


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