Robin Hood

Der Robin Hood im Darts ist einer der Begriffe, den Anfänger ziemlich schnell hören. In diesem Artikel klären wir alles Wichtige dazu,

Was ist das?

Beim Robin Hood im Darts steckt ein Dartpfeil in einem zuvor geworfenen. Meist im Shaft, es kommt aber auch vor, dass ein Pfeil im Flight stecken bleibt.

Ein Robin Hood zählt als geworfener Dart, gibt aber keine Punkte, da er nicht im Board steckt.


Robin Hoods vermeiden

Robin Hoods werden umso häufiger, je besser du spielst. Je besser du gruppierst, also ein enges Trefferbild deiner Pfeile hast, desto eher bleibt auch einmal ein Pfeil in einem anderen hängen.

Als Anfänger hast du daher seltener Robin Hoods. Wenn du oft die Zahlen wechselst, also nicht immer 3x auf die 20 gehst, sondern mit dem zweiten oder dritten Dart auf die 19 wechselst, verringert auch das die Robin Hoods.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, mit deinem Spielmaterial die Wahrscheinlichkeit von Robin Hoods deutlich zu reduzieren. Das ist auch der Grund, warum wir sie immer seltener im TV bei den PDC-Profis sehen. Immer weniger Spieler nutzen noch ein klassisches System, bei dem Shaft und Flight separat sind und die Einstecköffnung des Shafts für den Flight nur auf den Robin Hood wartet…


Shaft-Flight-System

Wenn Flight und Shaft aus einem Material sind, kommen Robin Hoods nahezu gar nicht mehr vor. Immer mehr Profis stellen nicht nur deswegen auf die sogenannten Shaft-Flight-Systeme um. Sie gibt es u.a. von Target (K-Flex), aber auch von Winmau oder Condor.

L-Style

L-Style zum Schutz vor Robin Hoods

Auch das L-Style System reduziert Robin Hoods enorm. Shaft und Flight sind hierbei zwar noch eigene „Bauteile“, der Flight ist dabei aber mit einer Kappe über dem Shaft, sodass ein Eindringen der Spitze kaum noch möglich ist. Es ist aber möglich, wie dieses Video zeigt.

Welches System das für dich beste ist, merkst du beim Ausprobieren ganz sicher. Nur, weil es Robin Hoos reduziert, musst du aber keineswegs zu einem Shaft-Flight-System oder L-Style wechseln. Wir sehen an Profis wie Gerwyn Price und James Wade, dass das klassische System auch heute noch in der Weltspitze vertreten ist und auch keinen Nachteil darstellen muss.

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